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Ökumenische Pilger fahren flussabwärts

 

`Ökumene am und im Fluss` war eine bundesweite Aktion der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in ganz Deutschland und wurde im Vorfeld der 11. Ökumenischen Vollversammlung im August 2022 in Karlsruhe veranstaltet. Der zur Aktion gehörenden Pilgerbehälter, wurde am Samstag, den 30. April 2022, am Ruhrufer des Stadtgebietes Essen entlang transportiert.

Startandacht in Herz-Jesu

Die katholische Herz-Jesu-Kirche im Essener Süden war nicht nur der Startort der Etappe, sondern auch Austragungsort der Startandacht. Hier fanden sich die Teilnehmer/innen  um 10 Uhr ein und wurden vom Hausherren, Pfarrer Gereon Alter, herzlichst begrüßt. Der Seelsorger gestaltete dann zusammen mit dem neuapostolischen Priester Holger Zepper die 30 minütige Andacht, welche zur Einstimmung auf den bevorstehenden Tag gedacht war.

Pilgerbehälter gefüllt

Auch diese Gruppe legte ihre guten Wünsche in den Pilgerbehälter, wie schon zuvor die Pilger der ersten Etappe, welche von Witten nach Bochum geradelt waren. Das Einfüllen und Transportieren übernahmen die jüngsten Radfahrer, Mats und Mika.

Impuls an den Werdener Wiesen

Dann machte sich der deutlich mit Leibchen markierte Tross auf und befuhr die Ruhr flussabwärts. Eine größere Pause legten die Pilger/rinnen, die sich aus ganz unterschiedliche Konfessionen zusammensetzten, im Stadtteil Werden ein. Dort wurden sie musikalisch vom `Montags-Chor` empfangen. Schwungvoll wurde Gott musikalisch gelobt und bei der Ankunft die ökumenische Glocke geläutet, welche die hoch motivierte ökumenische Gruppe aus Werden an das Ufer der Ruhr transportiert hatten. In einem kurzweiligen Vortrag erfuhren die Umstehenden, welche Geschichte diese Glocke schon erlebt hatte und wie der Stadtteil Werden sich kirchengeschichtlich entwickelt hat.

Endziel: Essen-Kettwig

Um 15 Uhr konnte der Pilgerbehälter dann zur Übergabeandacht auf dem Altar der St. Peter Kirche in Kettwig gestellt werden. Pfarrer Sven Goldhammer stellte freundlicher Weise `seine` Kirche zur Verfügung und so konnte die Gruppe nach einem Friedensgebet, welche die Andacht beendete, den Pilgerbehälter weitergeben.

Dritte und letzte Etappe an der Ruhr

Am Muttertag wurde die letzte Etappe an der Ruhr ausgerichtet. Volker Meißner vom Bistum Essen leitete Teilnehmer von Mülheim nach Duisburg. In Duisburg trafen dann zwei Pilgerstaffeln aufeinander: Die Ruhr- und die Rheinpilger begegneten sich  bei einer gemeinsamen Andacht in Duisburg. .

Dieser Kurzfilm gibt die Impressionen des Tages wieder.

31. Mai 2022

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